Betriebl. Altersversorgung

Meistens ist der Begriff der betrieblichen Altersversorgung bekannt. Was sich dahinter verbirgt, die Durchführungswege auf Basis des Betriebsrentengesetzes (BetrAVG), namentlich Pensionszusage, Direktversicherung, Unterstützungskasse, Pensionsfonds und Pensionskasse, bleiben jedoch oftmals etwas im Dunklen. Vor allem bleibt häufig die Frage: Wie hoch muss mein Beitrag sein und was bekomme ich dafür?

Auf eine betriebliche Altersversorgung hat jeder Arbeitnehmer einen Rechtsanspruch. Wer diese staatlich unterstützte Möglichkeit der Altersversorgung nicht nutzt, darf sich im Alter nicht über zu geringe Renteneinkünfte und drohende Armut beschweren.

Wir unterstützen wir Sie bei der Gestaltung Ihrer betrieblichen Altersversorgung

Als unabhängiger Versicherungsmakler schaffen wir für Sie die notwendige Transparenz, damit Sie ein betriebliches Versorgungswerk einschätzen können. Wir erläutern Ihnen die gesetzlichen Grundlagen und die Vertragsformen. Wenn es sich nach der vom Arbeitgeber vorgegebenen Versorgungsordnung anzeigt, stellen wir Ihnen die steuerlichen Auswirkungen Ihrer Entgeltumwandlung anhand von individuellen Modellberechnungen vor, einschließich der von Ihnen gewünschten alternativen Berechnungen – denn Alternativen sind oftmals der bessere Weg für eine sichere Entscheidungsfindung einer betriebliche Altersversorgung.

Alle sprechen von der betrieblichen Altersversorgung – wir klären mit Ihnen das Warum

Schon in der “Drei-Säulen-Theorie” galt die These, die nicht mehr ausreichende private Altersversorgung neben der privaten Versorgung,  durch eine betriebliche Altersversorgung zu ergänzen. Zur Durchführung der betrieblichen Versorgung stehen die Durchführungswege – in der Hauptsache die Direktversicherung, Pensionskasse, Pensionsfonds und die Unterstützungskasse -  zur Verfügung. Hierbei sind jedoch die differenten Gestaltungsinhalte dieser Versorgungswege zu beachten. Die Beitragszahlung erfolgt durch Entgeltumwandlung, Arbeitgeberleistungen oder durch eine Mischform mit Beteiligung von Arbeitnehmer und Arbeitgeber. Diese Leistungen der Versorgung sind nachgelagert zu besteuern – dass bedeutet, dass während der beruflichen Tätigkeit keine Besteuerung stattfindet und keine Belastung durch Sozialabgaben erfolgt, wenn die Beitragsobergrenzen nicht überschritten werden, oder von der Sonderregelung der 1.800,- EURO Gebrauch gemacht wird.

Die Höhe der Dotierung bei Entgeltumwandlung, Arbeitgeber-, oder gemischter Finanzierung

Grundsätzlich können bis zu 4 % der Beitragsbemessungsgrenze in der allgemeinen Rentenversicherung als Beitrag in die Altersversorgung investiert werden . Sollte keine betriebliche Versorgung nach dem “alten” § 40 b EStG bestehen, kann dieser Höchstsatz um 1.800,- EURO erhöht werden, wenn die Versorgungszusage nach 2004 erteilt wurde. Die Durchführungswege Direktversicherung, Pensionszusage, Pensionskasse, Pensionsfonds und Unterstützungskasse werden gleich behandelt. Die Beitragszahlung zur Direktversicherung kann als Arbeitnehmerbeitrag (Entgeltumwandlung auch Eichelrente genannt), Arbeitgeberbeitrag oder als Mischform erfolgen.

Geförderte betriebliche Altersversorgung, deren Unverfallbarkeit und die Insolvenzsicherung der Versorgung

Bei Versorgungszusagen der betriebliche Altersversorgung bleiben die Ansprüche erhalten, weil der Gesetzgeber Regelungen zum Erhalt der Anwartschaften für eine betriebliche Altersversorgung getroffen hat. Diese Unverfallbarkeitsregeln sind 2001 zu Gunsten der Arbeitnehmer verändert worden. Geblieben sind die unverfallbaren Anwartschaften, die dem Grunde und der Höhe nach  berechnet werden. Versorgungsanwartschaften der Entgeltumwandlung (alle Durchführungswege sind davon betroffen) haben eine Unverfallbarkeit ab Beginn der Zusage.

Eine betriebliche Altersversorgung ist für den Arbeitnehmer nur dann werthaltig, wenn die erworbenen Anwartshaften auch ausreichend gegen den Verlust bei Insolvenz des Arbeitgebers gesichert sind. Diese Besicherung erfolgt über den Pensions Sicherungsverein auf Gegenseitigkeit. Die Meldung der unverfallbaren Anwartschaften sind vom Arbeitgeber anzumelden und es gibt keine Befreiungsmöglichkeit von der Pflichtmitgliedschaft. Die Pflicht des Arbeitgebers zur Zahlung von Beiträgen hängt vom gewählten Durchführungsweg ab. Pflichtig sind Pensionszusagen (ohne Pensionszusagen an beherrschende Gesellschafter-Geschäftsführer), Unterstützungskassen, Direktversicherungen und Pensionsfonds.

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