Frauenrente

Ist Armut im Alter weiblich? So oder so ähnlich lässt sich das Thema wohl zusammenfassen. Wir als Ihr Versicherungsmakler ermitteln mit Ihnen gemeinsam Ihre persönliche Versorgungssituation und zeigen Wege auf, wie Sie sich eine eigene, existenzwahrende private Altersversorgung – Ihre eigene Frauenrente – aufbauen können, um als Rentnerin keine finanziellen Sorgen haben zu müssen. 

Um im Alter über eine angemessene Frauenrente zu verfügen, ist eine private Altersvorsorge nahezu unerlässlich.

Was ist passiert?

Der fast schon übliche Weg: Haushalt, Kinder Familie, vielleicht arbeiten Sie noch in einem Teilzeitjob – was bleibt dabei für Sie übrig?
Spätestens mit dem 67. Lebensjahr hören Sie auf zu arbeiten. Ihr Dritter Lebensabschnitt, die Rente ist erreicht. Sie möchten endlich all die Dinge tun, die Sie zuvor nicht umsetzen konnten und verschoben hatten.

 

Die gesetzliche Rente und wie soll ich davon leben?

Reicht Ihre gesetzliche Rente aus? Derzeit liegt das Renteneinkommen bei drei von fünf Frauen, die eine gesetzliche Rente beziehen, unter 500 EURO monatlich. Ein Mini-Job hilft dabei nicht wirklich weiter. Aus einem gewerblichen Mini-Job mit genau 400 EURO und zwölfmonatiger Beschäftigung entstehen folgende Anwartschaften (ohne Aufstockung):
Ein Regelrentenanspruch von zur Zeit 3,11 Euro. Von zwölf Beschäftigungsmonaten werden 3,62 Monate auf die Wartezeit angerechnet. Bei halben Entgelt halbieren sich die Werte.  Ein Ausweg – eingeschlagen bei Zeiten – kann aus dieser misslichen Situation zumindest ein Stück weit heraushelfen: Die Frauenrente. Dabei versteht sich unter Frauenrente nicht ein ganz spezifisches Produkt, sondern damit ist die Vorsorge von Frauen mit dem oben skizzierten Versorgungsproblem gemeint. Eine private Frauenrente zur Reduzierung oder zum Ausgleich des Altersversorgungsdefiztes.

Unisextarife helfen bei Frauenrente

Wenn Ihnen dieses Schicksal erspart bleiben soll, gilt es rechtzeitig dagegen zu wirken. Mit geringen Beiträgen für eine private Versorgung und vielleicht einer unterstützenden betrieblichen Altersversorgung  speziell für Mini-Jobber können sind Sie bereits ein gutes Stück in Richtung einer eigenen privaten Versorgung  gehen. Durch die Einführung der geschlechtsneutralen Rententarife (diese werden bindend zum 21.12.2012 eingeführt)  sind die Beiträge für eine Frauenrente deutlich gesunken. Ein Vorteil, den Sie für Ihre eigene Altersrente nutzen sollten. Denn für gleichen Beitrag erhalten Sie schon heute den Vorteil einer höheren Rentenleistung.

Geringfügige Beschäftigung

Auch für Frauen, die geringfügig beschäftigt sind, also in einem Mini-Job arbeiten, kann die betriebliche Altersversorgung hilfreich sein, ihre Frauenrente aufzubessern.
Durch die Erhöhung der monatlichen Arbeitszeit erhöht sich das Arbeitseinkommen, das direkt in eine betriebliche Direktversicherung fließt. Diese Beiträge sind steuer- und sozialabgabenfrei. Die in die Versorgung fließenden Beiträge führen zu einer Pensionsleistung im Rentenalter.

Riester und  Rürup auch für die Frauenrente nutzbar

Die Wege zu einer zusätzlichen privaten Frauenrente sind verzweigt. Auch hier gibt es keinen Königsweg.  Die Individualität des Einzelnen steuert die Richtung zur Erlangung einer eigenen privaten Versorgung für Frauen. Stehen höhere Barmittel zur Verfügung, könnten die ebenso – z.B. in einen steuerlich geförderten “Rürup” Vorsorgevertrag fließen, wie auch Vorsorgeverträge nach dem Modell der “Riester-Rente” mit laufenden Beiträgen.  Der Sinn einer solchen Versorgung ist wiederum von den ganz privaten Vorstellungen und Gegebenheiten abhängig. Der Nutzen kann auch schon bei kleineren Dotierungen erheblichen Nutzen bringen – vielleicht sollten wir einmal darüber reden?!

Neben der Frauenrente könnte Sie auch interessieren:

Förderrente, Kinderunfallversicherung, Pflegevorsorge, private Altersversorgung, Unfallrente

Comments are closed.