Private Altersversorgung

Welcher Weg zur privaten Altersversorgung ist für mich am besten geeignet? Wir als neutraler Versicherungsmakler helfen Ihnen bei der Orientierung durch die Vielzahl der Möglichkeiten, Ihre Altersversorgung möglichst optimal zu gestalten. Zunächst kann man sicherlich festhalten, dass es bei der privaten Altersversorgung keinen Königsweg gibt. Zu individuell gestalten sich bei jedem Einzelnen die Zielsetzungen und Wünsche.

Private Altersversorgung ist unverzichtbar: Die gesetzliche Rente wird den Lebensstandard im Rentenalter nicht hinreichend decken können. Wer nicht vorsorgt, darf sich im Alter nicht über Renteneinkünfte am Existenzminimum beklagen.

Private Rente, geförderte Rente, Riester- und Rürup-Rente

Private Altersrente, Zusatzversorgung, betriebliche Versorgung. Für viele zunächst eine Frage der Orientierung. Historisch gesehen war die gesetzliche Rentenversicherung die wichtigste und die tragende Säule der Altersvorsorge. Beeinflusst durch die sich verändernde demographische Entwicklung kann man absehen, dass das vielleicht heute noch prognostizierte Versorgungsniveau nicht aufrecht erhalten bleiben kann. Die Gesetzgebung hat auf diesen Wandel bereits reagiert und Instrumente zur Gegensteuerung im Gesetz installiert. Mit Verabschiedung des Altersvermögensgesetzes (AVmG) kam ein weitreichendes Paket zur steuerlich geförderten privaten Versorgung auf den Markt.  Erweitert wurden die Möglichkeiten der privaten Vorsorge durch die “Riester-Rente” die dann im Zuge der Einführung des Alterseinkünftegesetz (AltEinkG) durch die “Rürup-Rente” ergänzt wurde.

Vorzeitige Risiken – welche Gefahren drohen mir?

Die Basisversorgung der gesetzlichen Rentenversicherung ist für ab 1960 geborene soweit zurück genommen worden, das man im Falle der vorzeitigen Invalidität von Vorsorge nur noch sprechen kann, wenn die mögliche tägliche Arbeitszeit weniger als 3 Stunden beträgt. Erst dann winkt eine mögliche volle Rentenleistung. Ist die Gesundheit nur insoweit eingeschränkt, das noch 3 bis 6 Stunden täglich gearbeitet werden kann, bekommt die halbe Rente. Einkommenssicherung geht anders. Ganz besonders betroffen sind Angestellte, die über der Beitragsbemessungsgrenze zur allgemeinen Rentenversicherung verdienen, denn deren Ansprüche aus der gesetzlichen Rentenversicherung werden durch die Begrenzung der Beitragsbemessungsgrenze gedeckelt. Die Versorgungsschere geht dramatisch zu Ungunsten des Versicherten auseinander.

Private Vorsorge für den Fall der Berufs- und/ oder Erwerbsunfähigkeit

Wer ernsthaft Vorsorge betreiben will und im Falle einer Berufsunfähigkeit nicht zum Sozialfall werden möchte, kommt an einer privaten Berufsunfähigkeitsversorgung nicht vorbei. Was dabei zu beachten ist und welche Versicherer die geeignetsten Policen anbieten, werden Sie von uns erfahren. Wir ermitteln mit Ihnen gemeinsam Ihren Bedarf, auch orientiert an Ihrem beruflichen Status. Individualität ist der Maßstab.

Bei der privaten Altersversorgung sollten Sie auch an Ihre Hinterbliebenen denken

Gesetzlich Versicherte haben einen Anspruch auf Hinterbliebenenrente, soweit sie verheiratet sind und gegebenenfalls Kinder haben, die bei Tod des Versorgers einen Waisenrentenanspruch haben. Die Hinterbliebenenrente leistet nur bis 60 % der Altersrente des Ehemannes. Ein Sterbegeld wird nicht gezahlt. Eine deshalb wichtige Vorsorgemaßnahme ist die Hinterbliebenenvorsorge zur Finanzierung der sich aus dem Todesfall ergebenden Kosten und der laufenden Existenzsicherung der hinterbliebenen Ehefrau. Ein weiterer Versorgungsweg ist die Rentenvorsorge für die Ehefrau – die Frauenrente.

Unterschätztes Risiko und eventuell wirtschaftlicher Totalschaden – die private Altersversorgung schützt

Weitestgehend unterschätzt wird das Risiko der Pflegevorsorge. Die gesetzlichen Vorsorgemaßnahmen signalisieren für manchen finanzielle Sicherheit im Falle der Pflege. Wir ermitteln gemeinsam mit Ihnen anhand eines neutralen regionalen Pflegekostregister die tatsächlichen Kosten für ein Pflegeheim und errechnen mit Ihnen nach Abzug des staatlichen Pflegegeldes Ihren “Eigenanteil”. Übrigens, wer glaubt, die Pflegekosten sind seine eigene Sache, sollte einen Blick ins Gesetz werfen. Reichen die Rente und das staatliche Pflegegeld nicht aus einen Heimaufenthalt zu bezahlen, kann zunächst die Sozialbehörde für die Kosten einspringen. Diese ausgelegten Kosten holt sich das Amt unter Berücksichtigung einiger Freibeträge zurück – und zwar von Familienangehörigen die nicht zwingend in gerader Linie verwandt sein müssen. Wir sollten darüber reden!

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